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Innovationspreis



 

DER INNOVATIONSPREIS 2006
DES MINISTERIUMS FÜR WIRTSCHAFT UND VERKEHR
wurde der Innovation
„Donaubrücke Dunaújváros”
(Code Nr. 24/27) erteilt

Verwirklichung:


Brückenbau Speciál GmbH. (Budapest) ,
Ganzacél AG. (Budapest),
Technische und Wirtschaftwissenschaftliche Universität Budapest ,
Lehrstuhl Brücken und Baukonstruktionen ,
Barabás Ingenieurbüro GmbH. (Vecsés)

 

Kurze Beschreibung:

 

Verfahren zur Brückenmontage, welches das kontinuierliche Vorschieben einer beliebig langen Brücke in Längsrichtung ermöglicht. Das Vorschubsystem wird von einer Computersteuerung unterstützt.
Das weltweit als beachtenswerte Leistung, im Flussbrückenbau sogar als Rekord geltende Verfahren ist „nicht nur und nicht zuletzt” wegen der Dimensionen der Brücke und wegen ihrer unbestreibaren Ästhetik, sondern auch wegen der, beim Bau angewandten, die technische Kreativität der ungarischen Ingenieure bestätigenden Lösungen hervorzuheben.

 

Ergebnisse der Innovation:

 

Es wurde einerseits die in Tonnen und Metern erfassbare einheimische Einschwimmen- und Stützenhebeleistung um einer Grössenordnung erhöht, anderseits die Ausführungskosten ebenfalls um einer Grössenordnung (um ca. 3-4Mrd Forint) gesenkt.


Der Projektant und die Baufirma konnten für die Monteure vor Ort sichere Arbeitsbedingungen schaffen, weil der gesamte Zusammenbau der Brücke auf dem Ufer, paralell zur Flussrichtung, auf einem provisorischen Montageplatz erfolgte.
Das Einschwimmen der Flussbrückenkonstruktion erfolgte schnell und problemlos und bewies in attraktiver Weise die Vorteile und weitere Möglichkeiten der Methode.


Die grossen Einheiten wurden in einer geschlossener Werkshalle hergestellt und auf dem Wasser auf die Einbaustelle transportiert, wodurch die Umweltbelastung auf ein Minimum gesenkt wurde.
Der Korrosionsschutz wurde nicht auf der Baustelle, sondern in einer geschlossenen Werkshalle in zuverlässiger Qualität durchgeführt.


Die Einrichtungen zum Brückenvorschub können später beim Bau anderer Brücken verwendet werden, wodurch eine weitere Kostenersparung von 2,174 Mrd Forint erzielt wird.